FAQ – häufig gestellte Fragen:

Hier finden Sie rasch Antworten auf die häufigsten Fragen:

Ein Wahlarzt ist ein niedergelassener Arzt, der über keine Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen (Österreichische Krankenkasse des jeweiligen Bundeslandes, BVAEB, SVS, KFA) verfügt. Somit ist keine direkte Abrechnung mit der Krankenkasse möglich, sondern man sucht den Arzt „privat“ auf und bezahlt das Honorar des Arztes selbst.  Die Honorarnote (mit der Rechnungssumme, den Diagnosen und der Liste der  Leistungen des Arztes) kann nach Bezahlung bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden und man erhält 80% des Tarifs  (den ein Kassenarzt bei Konsultation bekommen hätte) zurück.

Wir sind eine Wahlarztordination mit der Möglichkeit auch kurzfristig einen Termin zu bekommen und ausreichend Zeit für Untersuchung und Besprechung einzuplanen. Unsere leistungsabhängige Honorarnote können Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen – oder Sie lassen uns diesen administrativen Schritt gerne für Sie erledigen.

 

Eine vollständige Untersuchung kostet in etwa 120-150 Euro,  eine Kontrolle für Kinder zwischen 90 und 100 Euro – jeweils abhängig vom Aufwand der Untersuchung

Abhängig von Ihrer Vorgeschichte und Ihrem Alter, sind verschieden häufige Kontrollen empfehlenswert:

 

  • bei unauffälligen Kindern vom Mutter-Kind-Pass bis zum Schulabschluss in etwa 3-4 Kontrolluntersuchung, um so eine garantiert bestmögliche Entwicklung der Sehfähigkeit zu garantieren
  • bei jungen Erwachsenen von 18-35 Jahren mit unauffälliger Vorgeschichte reicht auch eine Kontrolluntersuchung alle 2-3 Jahre, sofern es keine Beschwerden gibt
  • ab dem 40. Lebensjahr empfiehlt sich eine Kontrolle pro Jahr: Die Wahrscheinlichkeit für Augenerkrankungen-  die keine Beschwerden machen müssen- steigt an

bei akut aufgetretenen Beschwerden empfiehlt sich eine rasche Untersuchung zur Abklärung!

Die Kurzsichtigkeit ist weit verbreitet und wird in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen.  Als Gründe kommen die vermehrte Naharbeit in der Ausbildung (von der Schule bis zum Studienabschluss) und die starke Verwendung von Tablet, PC und Smartphone in unserer Gesellschaft.  Als „Schutzmaßnahme“ empfiehlt sich eine täglicher Aufenthalt von 1-2 Stunden bei Tageslicht im Freien sowie regelmäßige Pausen bei der Arbeit am Bildschirm und Co. Bei zunehmend kurzsichtigen Kindern kann man genauer Voruntersuchung in einigen Fällen eine Therapie mit Augentropfen anwenden, um das Voranschreiten der Kurzsichtigkeit „einzubremsen“.

Ja! Mit der Laserbehandlung wird lediglich der Refraktionsfehler des Auges (die Fehlsichtigkeit) korrigiert, jedoch nicht die Ursache der Fehlsichtigkeit.

Kurzsichtige Augen sind in der Regel „länger“ als normalsichtige Augen, weitsichtige Augen sind „kürzer“. Trotz eines refraktiven Eingriffes ändert sich nichts an der Bauart des Auges und  -je nach Bauart- gibt es verschiedene Komplikationen und Augenerkrankungen, die im Laufe des Lebens -wahrscheinlicher- bei Kurzsichtigen bzw Weitsichtigen auftreten.

Eine Kontrolle pro Jahr ist auch bei Personen nach einem refraktiven Eingriff sinnvoll und empfehlenswert!

Abhängig von der Diabetesdauer und der Blutzuckereinstellung kann es innerhalb von 10-15 Jahren in bis zu 60% zu einer Augenbeteiligung im Sinne der diabetischen Mikroangiopathie kommen.

Beschwerdefreie Diabetiker sollten daher 1x pro Jahr Ihren Augenarzt aufsuchen. Sollte es zu einer Sehbeeinträchtigung kommen oder Beschwerden auftreten, ist eine sofortige Kontrolle notwendig!

Nein!

Für jede Sehverschlechterung gibt es einen Grund: dieser kann von einer harmlosen, altersbedingten Veränderung der Augen bis zu einer rasch behandlungsbedürftigen Erkrankung viele Ursachen haben.

Sollte eine Sehverschlechterung eintreten, sollte unabhängig vom Alter zeitnah ein Augenarzt aufgesucht werden, um mögliche, bleibende Schäden zu verhindern.

Die MEDUNI Wien hat einen tolle Website programmiert, um verschiedene Augenerkrankungen zu „simulieren“ und  sichtbar zu machen – aus der Sicht des Patienten:

 

Schauen Sie mal rein: